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#SchwangerOhneGewalt

Content-Hinweis: Diese Seite thematisiert sexualisierte Gewalt. Das Lesen kann belastend oder aufwühlend sein, insbesondere, wenn du selbst Gewalt erlebt hast oder davon betroffen bist. Achte gut auf dich. Du entscheidest selbst, ob und wann du weiterlesen möchtest. Wenn du Unterstützung brauchst, wende dich an eine der auf dieser Seite aufgeführten Unterstützungsstellen.

Fight Sexism

Was wir tun

Unsere Kampagnen zum Roses Revolution Day und den Orange Days: 16 Aktionstage gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

Was ist der Roses Revolution Day?

Der Roses Revolution Day geht auf eine Bewegung zurück, die 2011 in Spanien ent­stand. Seitdem fin­det er jedes Jahr am 25. November statt — zeit­gleich mit dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen.

An die­sem Tag legen Betroffene welt­weit eine Rose vor die Tür des Kreißsaals oder der Klinik, in der sie Gewalt wäh­rend Schwangerschaft, Geburt oder Wochenbett erlebt haben. Häufig hin­ter­las­sen sie eine per­sön­li­che Botschaft an das behan­deln­de Personal. Die Rose steht für Sichtbarkeit, Anerkennung des Erlebten und die Forderung nach einer respekt­vol­len, gewalt­frei­en Geburtshilfe. Die inter­na­tio­na­le Aktion wird unter ande­rem von UN Women Deutschland unterstützt.

Auch wir set­zen jedes Jahr gemein­sam mit zahl­rei­chen Initiativen und Engagierten ein sicht­ba­res Zeichen gegen Gewalt in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett sowie gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* — in Kliniken, auf der Straße, in den sozia­len Medien und unse­ren Aktionstagen.

Was sind die Orange Days?

Die Orange Days sind eine inter­na­tio­na­le Kampagne der Vereinten Nationen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Sie fin­den jedes Jahr vom 25. November (Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen) bis zum 10. Dezember (Internationaler Tag der Menschenrechte) statt — ins­ge­samt 16 Tage.

Mit unse­rer Kampagne #SchwangerOhneGewalt betei­li­gen wir uns an den Orange Days. Vom 25. November bis zum 10. Dezember ver­öf­fent­li­chen wir täg­lich Impulse auf LinkedIn.

Unsere Beiträge ver­bin­den wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse mit den Erfahrungen Betroffener und bie­ten kon­kre­te Handlungsmöglichkeiten. Dazu gehören:

  • Faktenchecks und Hintergrundwissen
  • Erfahrungsberichte von Betroffenen
  • Expert*innen-Interviews und Fachimpulse
  • Handlungsempfehlungen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte
  • Panels, Lesungen und Workshops mit Informationen zu Prävention, Selbstbestimmung und Unterstützungsmöglichkeiten

Auch 2026 setzen wir gemeinsam Zeichen

Auch 2026 machen wir zum Roses Revolution Day am 25. November erneut sicht­bar, was viel zu lan­ge ver­schwie­gen wurde.

Im Rahmen der inter­na­tio­na­len Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“** vom 25. November bis 10. Dezember 2026 laden wir wie­der dazu ein, gemein­sam Haltung zu zei­gen, Wissen zu tei­len und sich für eine gewalt­freie, respekt­vol­le und selbst­be­stimm­te Schwangerschaft, Geburt und Wochenbettzeit einzusetzen.

Denn jede Frau hat das Recht auf eine wür­de­vol­le und gewalt­freie medi­zi­ni­sche Versorgung – und jede Form von Gewalt ver­dient Sichtbarkeit, Konsequenzen und Veränderung. Mehr Über unse­re geplan­ten Aktionen lest ihr hier und auf LinkedIn

Wir freu­en uns dar­auf, mit Euch noch mehr zu bewegen. 

Rückblick: Unsere Veranstaltungen 2025

Feminar: „Handeln, Grenzen set­zen, sich stär­ken – das Empowerment-Seminar“
Im Empowerment-Seminar erhiel­ten Schwangere und Interessierte pra­xis­na­he Impulse, um sexua­li­sier­te Gewalt in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett zu erken­nen, Grenzen zu set­zen und selbst­be­stimmt zu han­deln. Im Mittelpunkt stan­den Kommunikation im medi­zi­ni­schen Kontext, recht­li­che Möglichkeiten, Unterstützungsangebote und Strategien zur Selbststärkung.

Panel: „Sexualisierte Gewalt in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett – Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten“
Expertinnen aus Beratung, Geburtshilfe und Interessenvertretung beleuch­te­ten Ursachen, Folgen und not­wen­di­ge Veränderungen und dis­ku­tier­ten kon­kre­te Handlungsmöglichkeiten.
Mit dabei waren:
Katharina Desery — Mother Hood e. V.
Lidia Jedrych — LARA e. V.
Martina Kruse — Hebamme und Autorin

Lesung: „So woll­te ich mein Kind nicht zur Welt brin­gen!“ 
Die Journalistin und Autorin Lena Högemann mach­te mit ihrer Lesung aus So woll­te ich mein Kind nicht zur Welt brin­gen! struk­tu­rel­le Missstände in der Geburtshilfe sicht­bar. Anhand per­sön­li­cher Erfahrungen, Berichten Betroffener und Expert*innen-Perspektiven wur­de deut­lich: Selbstbestimmung und eine gewalt­freie Geburt sind kei­ne Selbstverständlichkeit, son­dern grund­le­gen­de Rechte.

Wir danken den Expert*innen und allen engagierten Unterstützenden:

Motherhood
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Gerechte Geburt
Jasmin Benn
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