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#SchwangerOhneGewalt

Content-Hinweis: Diese Seite thematisiert sexualisierte Gewalt. Das Lesen kann belastend oder aufwühlend sein, insbesondere, wenn du selbst Gewalt erlebt hast oder davon betroffen bist. Achte gut auf dich. Du entscheidest selbst, ob und wann du weiterlesen möchtest. Wenn du Unterstützung brauchst, wende dich an eine der auf dieser Seite aufgeführten Unterstützungsstellen.

Stethoskop liegt auf einem Krankenhausbett-Laken, Nahaufnahme, Schwarz-Weiß-Fotografie

Professionell Handeln bedeutet Grenzen schützen.

Ein “Nein” bleibt ein “Nein”, egal wie rou­ti­niert der Eingriff oder wie eng der Zeitplan ist. Aufklärung vor jeder Untersuchung, ech­te Einwilligung statt still­schwei­gen­der Duldung, und die Möglichkeit, jeder­zeit Stopp zu sagen: Das ist kein Nice-toHave, son­dern der Maßstab guter Versorgung.

Kompaktwissen als Flyer

Schwangerschaft schützt nicht vor Gewalt. Sie kann sie aus­lö­sen oder ver­stär­ken — kör­per­lich, psy­chisch oder sexua­li­siert. Und sie kann der Zeitpunkt sein, an dem Gewalt erst­mals beginnt. Gynäkologisches und geburts­hilf­li­ches Fachpersonal, Hebammen, Beratung und Soziale Arbeit haben oft frü­hen Kontakt zu Betroffenen. Manchmal blei­ben nur weni­ge Minuten, um Anzeichen zu erken­nen und rich­tig zu reagieren.

In unse­rem Flyer erfahrt ihr kom­pak­te Fachinfos. Praxisnah und für alle, die hin­schau­en und han­deln wollen.

Basiswissen als Handout

Wer einen traum­s­en­si­blen, grenz­wah­ren­den und wert­schät­zen­den Maßstab kon­se­quent lebt, schützt nicht nur ande­re, son­dern auch sich selbst und das Vertrauen in die eige­ne Profession.

In unse­rem kos­ten­frei­en Handout fin­det ihr pra­xis­na­he Werkzeuge, um sexua­li­sier­te Gewalt zu erken­nen, zu ver­hin­dern und dar­auf zu reagie­ren — für Hebammen, Ärzt*innen, Doulas und Kliniken in Gynäkologie und Geburtshilfe.

Fortbildungen und Workshops

Wir bie­ten pra­xis­na­he Fortbildungen für Kliniken, Praxen und Hebammenteams an, zu respekt­vol­ler Kommunikation, Einwilligung und dem Umgang mit Grenzverletzungen im Berufsalltag.

Schutzkonzepte für Kliniken und Praxen

Wir erstel­len par­ti­zi­pa­tiv Schutzkonzepte, die respekt­vol­le Versorgung för­dern, Grenzverletzungen vor­beu­gen und kla­re Strukturen für Prävention, Intervention und Nachsorge schaffen.

Selbstreflexion: Hast du Grenzen anderer ignoriert?

Niemand ist feh­ler­frei. Reflexion ist der ers­te Schritt, es bes­ser zu machen. Frag dich ehrlich:

  • Habe ich ste­reo­ty­pe oder ver­harm­lo­sen­de Aussagen gemacht?
  • Habe ich Grenzen über­se­hen oder über­gan­gen, ohne es zu merken?
  • Habe ich ohne Einwilligung gehan­delt, „weil es schnell gehen musste“?
  • Habe ich Schweigen als Zustimmung gewertet?

Wenn du eine oder meh­re­re Fragen mit „Ja“ beant­wor­test, bedeu­tet das nicht, dass du eine schlech­te Fachkraft bist. Es bedeu­tet, dass du die Chance hast, Verantwortung zu über­neh­men und dein Handeln wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Professionell zu han­deln heißt nicht, feh­ler­frei zu sein. Es bedeu­tet, das eige­ne Verhalten zu reflek­tie­ren, Betroffenen zuzu­hö­ren, Wissen zu erwei­tern und aktiv dazu bei­zu­tra­gen, Grenzverletzungen zu ver­hin­dern. Jede Veränderung beginnt mit einem ehr­li­chen Blick auf das eige­ne Handeln. Denn respekt­vol­le Begleitung und Versorgung ent­ste­hen nicht allein durch gute Absichten, son­dern durch Wissen, Haltung und bewuss­tes Handeln.

Brauchst du oder jemand in deinem Umfeld Unterstützung?

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