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#SchwangerOhneGewalt

Content-Hinweis: Diese Seite thematisiert sexualisierte Gewalt. Das Lesen kann belastend oder aufwühlend sein, insbesondere, wenn du selbst Gewalt erlebt hast oder davon betroffen bist. Achte gut auf dich. Du entscheidest selbst, ob und wann du weiterlesen möchtest. Wenn du Unterstützung brauchst, wende dich an eine der auf dieser Seite aufgeführten Unterstützungsstellen.

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Wer wir sind

Wir sind Nadine und Verena. Wir haben #SchwangerOhneGewalt ins Leben geru­fen und brin­gen unse­re Erfahrungen, unse­re Expertise und das Thema dort­hin, wo es hin­ge­hört: In die Öffentlichkeit — und ins Gesundheitssystem. Gewaltprävention beginnt, wo Bewusstsein ent­steht und Verantwortung über­nom­men wird.

Die Politik schweigt größtenteils auch noch. Wir nicht.

Im Januar 2026 erklär­te die Bundesregierung, kei­ne wei­te­ren Verbesserungen in der Geburtshilfe vor­zu­neh­men, obwohl die WHO seit über zehn Jahren struk­tu­rel­le Maßnahmen for­dert. Als Reaktion reich­te der Verein Gerechte Geburt e.V. im 2026 eine Verfassungsbeschwerde ein, um die Wahrung der Grundrechte in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett ver­fas­sungs­recht­lich prü­fen zu las­sen. Wir beglei­ten die­se Entwicklung part­ne­rin­nen­schaft­lich und sor­gen mit dafür, dass das Thema nicht wie­der in der Schublade verschwindet.

Und wir ergän­zen die­ses Engagement mit unse­rer Petition und unse­rer Arbeit.

Nadine beglei­tet Menschen, die sich fra­gen, wie Schwangerschaft auch gehen kann — jen­seits aus­ge­tram­pel­ter Pfade, die mehr Zwang als Selbstbestimmung bedeu­ten. Nadine unter­stützt dich dabei, Schwangerschaft und Geburt nach dei­nen Regeln zu gestal­ten und ist für dich da — sicher, klar und zugewandt.

Verena ist die Initiatorin von act & pro­tect® — Gegen sexua­li­sier­te Gewalt und dem Bündnis “Gemeinsam für Demokratie”. Sie sen­si­bi­li­siert für die Themen, damit möglichst vie­le Menschen präventiv und situa­tiv wirk­sam wer­den können — beruf­lich und pri­vat. Für gewalt­freie Kulturen, diver­se Gesellschaften und ein wertschätzendes Miteinander.

Was wir konkret tun

Das Tabu brechen, Aufklären und Wissen verbreiten

Wir infor­mie­ren über Formen sexua­li­sier­ter Gewalt und Grenzverletzungen in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett — über Zahlen, wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse und recht­li­che Rahmenbedingungen. Wir machen sicht­bar, was oft ver­schwie­gen wird, und zei­gen: Du bist nicht allein.

Betroffene stärken und Unterstützung ermöglichen

Wir ver­mit­teln Betroffene und Angehörige direkt an anony­me, kos­ten­freie und qua­li­fi­zier­te Hilfsangebote — schnell, unkom­pli­ziert und ohne Bewertung. Gleichzeitig stär­ken wir Menschen dar­in, eige­ne Grenzen wahr­zu­neh­men, Unterstützung ein­zu­for­dern und für sich und ande­re einzustehen.

Handeln und Gestalten

Mit unse­rer Kampagne #SchwangerOhneGewalt, unse­ren Aktionen zum Roses Revolution Day und den Orange Days schaf­fen wir Aufmerksamkeit, bre­chen Tabus und för­dern den Austausch. Gemeinsam mit Organisationen, Initiativen und Aktivist*innen set­zen wir uns dafür ein, dass Gewalt nicht nor­ma­li­siert wird und nach­hal­ti­ge Veränderungen ent­ste­hen. Unsere Kampagne fin­det ihr auch auf LinkedIn

Weiterbilden und Kompetenz stärken

Wir bie­ten Fortbildungen für Kliniken, Praxen, Doulas und Hebammen an, um Fachkräfte für respekt­vol­le Kommunikation, infor­mier­te Einwilligung und den siche­ren Umgang mit Grenzverletzungen im Berufsalltag zu sen­si­bi­li­sie­ren. Unser Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stär­ken und eine geburts­hilf­li­che Versorgung zu för­dern, in der die kör­per­li­chen und per­sön­li­chen Grenzen von Menschen geach­tet werden.

Unsere Petition

Unsere Petition “#SchwangerOhneGewalt — Sexualisierte und struk­tu­rel­le Gewalt in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett aner­ken­nen und wirk­sam bekämp­fen” liegt dem Deutschen Bundestag unter der Petitions-ID 202937 seit Juni 2026 vor.

Wir for­dern den Deutschen Bundestag auf, sexua­li­sier­te und struk­tu­rel­le Gewalt in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett als spe­zi­fi­sche Form geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt anzu­er­ken­nen und durch gesetz­li­che, fach­li­che und struk­tu­rel­le Maßnahmen — ein­schließ­lich der Konkretisierung von Patient*innenrechten, ver­bind­li­cher Aus- und Fortbildung sowie Qualitätssicherungs- und Aufsichtsstrukturen — wirk­sam zu bekämpfen.

Mit die­ser Petition schlie­ßen wir ausdrücklich an die bereits vor­lie­gen­de Petition „Gewalt unter der Geburt ver­hin­dern: Rechtliche Anerkennung JETZT!“ von Jana Heinicke an und erwei­tern deren Forderungen um eine umfas­sen­de Perspektive auf sexua­li­sier­te und struk­tu­rel­le Gewalt in Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, ein­schließ­lich Patient*innenrechten, struk­tu­rel­ler Verantwortung und Aus- und Fortbildungspflichten.

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